RUDA
| Projektpartner: | Ruvuma Development Association – RUDA |
| Ziel: | Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung |
| Aktivitäten: | Ländliche Gemeinschaftsentwicklung, Capacity-Building |
| Ort: | Zimbabwe; Ruvuma Region |
| fepa-Partner seit: | 2002-2008 |
Das Ziel von RUDA (Ruvuma Development Association) ist die Förderung einer umfassenden sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Ruvuma Region auf partizipativer und umweltbewusster Grundlage. Dieses Ziel soll durch die Gründung und Unterstützung von freiwilligen Selbsthilfe-Gruppen erreicht werden. Die Tätigkeiten von RUDA umfassen die Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen an die Gruppenmitglieder, Hilfestellung beim Aufbau von Projekten, bei der Identifizierung geeigneter Produkte sowie bei deren Vermarktung.
Die gvon RUDA unterstützten Gruppen betreiben im Reisanbau mit ökologischen Methoden, Kaffeeanbau, ein Töpfereibetrieb, Fischerei, Bienenzucht, die Fertigung von Kunsthandwerk sowie den Aufbau einer dörflichen Mittelschule. RUDA setzt sich für den Schutz des Baumbestandes ein, indem mit der Förderung von Steinkohle lokal vorhandene alternative Energiequellen nutzbar gemacht werden und die Wiederaufforstung unterstützt wird. Mit dem Verkauf von Kohle und Backsteinen erwirtschaftet die Organisation zudem ein eigenes Einkommen.
RUDA führt verschiedene Workshops für seine Mitglieder und die lokale Bevölkerung durch, an denen auch BehördenvertreterInnen teilnehmen. Eine wichtiges Anliegen der Organisation ist die Beratung und Ausbildung der Mitgliedsorganisationen und die Propagierung umweltfreundlicher und Einkommen fördernder Aktivitäten in der Bevölkerung. RUDA unterstützt seine Mitglieder auch dadurch, dass die Organisation mit den Behörden über Zugang zu Land und bezüglich der nötigen Bewilligungen verhandelt. Durch Vernetzung mit anderen Nichtregierungsorganisationen erweitert RUDA sein Wissen und seine Kompetenz.
Die Partnerschaft mit fepa begann 2002 und wurde im 2007 durch fepa aufgrund struktureller Probleme innerhalb der RUDA-Organisation beendet. Die vernetzten Dorfgemeinschaften konnten sich jedoch gut weiter entwickeln.

