Moskitonetze für Mütter und Kleinkinder
Projektpartner: Lokale Gesundheitsbehörde; Koordinator: Karim Al Nasir
Ziel:Malariaprävention, Erhöhung der Lebenserwartung von Kleinkindern
Aktivitäten: Verteilen von Moskitonetzen, Bau eines Geburtshauses
Ort:Moçambique; Provinz Cabo Delgado, Distrikt Mocimboa da Praia
Zielgruppe:Schwangere, Mütter mit Kleinkindern
fepa-Partner seit:2005
Beitrag fepa 2009:40'000 CHF
Malaria ist in Moçambique stark verbreitet und steht bei Kindern unter fünf Jahren mit einem Anteil von 20 Prozent an oberster Stelle der Todesursachen. Seit 2005 unterstützt fepa ein Moskitonetzprogramm in der Provinz Cabo Delgado im Norden Moçambiques. Dieses fügt sich in die Strategie der lokalen Gesundheitsbehörden zur Bekämpfung von Malaria ein. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Solothurner Arzt Reiner Bernath, der während vielen Jahren vor Ort tätig war und auch heute noch regelmässig Einsätze leistet.
Bis Mitte 2009 hat der lokale fepa-Koordinator Karim Al Nasir rund 27’000 imprägnierte Moskitonetze verteilt. Der grösste Teil wurde direkt an Mütter mit Kleinkindern und Schwangere abgegeben. Ausserdem wurden Spitäler, Gesundheitszentren sowie die Schlafräume einer lokalen Schule und eines Waisenhauses des Distriktes Mocimboa da Praia kostenlos mit Moskitonetzen ausgestattet. Auf Wunsch des Distriktarztes hat fepa auch den Bau eines Geburtshauses finanziert.
Speziell behandelte Moskitonetze haben sich - zusammen mit anderen Massnahmen - als ausserordentlich wirksames Mittel im Kampf gegen die Malaria erwiesen. Dank der Aufklärungsarbeit der lokalen Gesundheitsbehörden weiss die Bevölkerung um die Wirkung der Moskitonetze, weshalb die Netze sehr begehrt sind. Im 2008 wurde das Projekt evaluiert und auf seine Wirkung hin geprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass die Netze zweckmässig eingesetzt werden, der begünstigten Bevölkerungsgruppe zugute kommen und von dieser sehr geschätzt werden.
Weitere Informationen
• Evaluationsartikel (pdf)
• Interview mit Karim (pdf)


